W&I-Versicherung
Beim Unternehmensverkauf gibt der Verkäufer Garantien — und haftet dafür oft noch Jahre nach dem Closing. Eine W&I-Versicherung überträgt dieses Risiko auf einen Versicherer. Das ermöglicht dem Verkäufer einen sauberen Ausstieg und gibt dem Käufer einen solventen Anspruchsgegner.
Erlaubnis § 34d Abs. 1 GewO
Reg.-Nr. D-Y7GD-S7M7K-61
VEMA-Partner
Zugang zu Spezialkonzepten von über 100 Versicherern
Im Lager des Kunden
Wir arbeiten für Sie — nicht für einen Versicherer
München & weltweit
Lokalpolicen für Tochterfirmen im Ausland
Im Unternehmenskaufvertrag sichert der Verkäufer zu, dass bestimmte Angaben stimmen — zu Bilanzen, Steuern, Verträgen, Arbeitsverhältnissen, IT oder Umwelt. Stellt sich nach dem Closing heraus, dass eine Garantie verletzt war, kann der Käufer Schadenersatz verlangen. Die Warranty-and-Indemnity-Versicherung deckt diese Ansprüche.
Meist wird sie als Käuferpolice abgeschlossen: Der Käufer wendet sich direkt an den Versicherer, statt den Verkäufer zu verklagen, der oft weiterhin im Unternehmen tätig ist oder dessen Kaufpreis längst verteilt wurde. Für Verkäufer, etwa Familiengesellschafter oder Finanzinvestoren, ermöglicht sie einen weitgehend haftungsfreien Ausstieg.
Was deckt die W&I-Versicherung?
Garantieverletzungen
Unbekannte Verstöße gegen die Garantien im Kaufvertrag.
Steuerfreistellungen
Steuerrisiken aus der Zeit vor dem Closing, soweit versicherbar.
Abwehrkosten
Kosten der Prüfung und Abwehr von Ansprüchen.
Käufer- oder Verkäuferpolice
Strukturiert nach Verhandlungsposition und Deal.
Längere Laufzeiten
Oft länger als die vertraglichen Verjährungsfristen gegenüber dem Verkäufer.
Ergänzende Transaktionsdeckungen
Steuer-, Rechtsmängel- oder Spezialrisiko-Versicherungen für bekannte Einzelthemen.
Für wen ist diese Versicherung wichtig?
Für Käufer und Verkäufer von Unternehmen und Unternehmensanteilen: Familiengesellschafter, die ihr Unternehmen verkaufen, Finanzinvestoren, Strategen bei Zukäufen und Gründer beim Exit. Inzwischen werden W&I-Versicherungen auch bei kleineren Transaktionen im Mittelstand eingesetzt.
Fachlich verantwortet
Vivid Protect GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO (Vermittlerregister D-Y7GD-S7M7K-61), geführt von Geschäftsführerin Alexia Manukwem. Über uns
Zuletzt aktualisiert:
FAQ
Häufige Fragen zur W&I-Versicherung
Was kostet eine W&I-Versicherung?
Die Prämie wird als Prozentsatz der Versicherungssumme berechnet und liegt nach Marktberichten häufig etwa zwischen 1 und 1,5 Prozent, je nach Deal, Branche und Umfang der Due Diligence auch darunter oder darüber. Hinzu kommen Versicherungsteuer und gegebenenfalls Kosten für die Prüfung durch den Versicherer.
Was ist von der W&I-Versicherung nicht gedeckt?
Typischerweise ausgeschlossen sind Risiken, die dem Käufer bei Vertragsschluss bekannt waren, zukunftsbezogene Garantien, Kaufpreisanpassungen, bestimmte Pensionsrisiken sowie Ansprüche aus vorsätzlicher Täuschung durch den Verkäufer. Welche Garantien versichert werden, hängt maßgeblich von der Qualität der Due Diligence ab.
Ab welcher Transaktionsgröße lohnt sich eine W&I-Versicherung?
Früher vor allem bei größeren Transaktionen üblich, wird sie heute auch im Mittelstand eingesetzt. Entscheidend sind die Höhe der gewünschten Deckung im Verhältnis zur Mindestprämie und eine belastbare Due Diligence. Wir prüfen das für Ihren Deal.
Wie lange dauert der Abschluss?
Der Versicherer prüft die Due-Diligence-Berichte und den Vertragsentwurf und führt ein Gespräch mit den Beratern des Käufers. Bei guter Vorbereitung ist das in wenigen Wochen parallel zur Transaktion möglich; die Versicherung sollte deshalb früh in den Zeitplan einbezogen werden.
Zum Weiterlesen
Passende Ratgeber-Artikel
Passt dazu
Verwandte Versicherungen
Sprechen wir über Ihren Versicherungsschutz.
Kostenlos und unverbindlich: Wir prüfen Ihre bestehenden Verträge und zeigen Ihnen, wo Lücken oder Einsparpotenziale liegen.
Oder ohne Termin: Policen senden und prüfen lassen →