Internationale Programme · Lokalpolicen
Ihre deutsche Police endet an der Grenze. Ihr Risiko nicht.
Tochterfirmen, Werke und Niederlassungen im Ausland müssen in vielen Ländern zwingend lokal versichert werden. Wir strukturieren internationale Versicherungsprogramme mit rechtskonformen Lokalpolicen — koordiniert von einem Ansprechpartner in München.
Erlaubnis § 34d Abs. 1 GewO
Reg.-Nr. D-Y7GD-S7M7K-61
VEMA-Partner
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Im Lager des Kunden
Wir arbeiten für Sie — nicht für einen Versicherer
München & weltweit
Lokalpolicen für Tochterfirmen im Ausland
Das Problem mit der „Weltdeckung“
Viele deutsche Firmenpolicen werben mit weltweitem Geltungsbereich. Was dabei untergeht: In Ländern mit Non-admitted-Verbot darf ein lokales Risiko gar nicht über einen ausländischen Versicherer gedeckt werden. Im Schadenfall darf der deutsche Versicherer dort schlicht nicht regulieren — und es drohen Versicherungssteuer-Nachforderungen und Bußgelder.
Dazu kommen praktische Probleme: Lokale Behörden, Kunden und Vermieter verlangen Zertifikate lokaler Versicherer, Schadenregulierung braucht Partner vor Ort, und Deckungsstandards unterscheiden sich von Land zu Land erheblich.
Die Lösung: Lokalpolicen + Mastervertrag
Ein internationales Programm kombiniert beides: In jedem Land, in dem Sie Substanz haben, wird eine Lokalpolice eines dort zugelassenen Versicherers ausgestellt. Darüber liegt ein Mastervertrag in Deutschland, der Unterschiede in Bedingungen und Summen ausgleicht (DIC/DIL). Ergebnis: einheitlicher Konzernschutz, lokal rechtskonform, zentral gesteuert.
Programm-Struktur
Master-Vertrag · Deutschland
Einheitliches Deckungsniveau (DIC/DIL)
Lokalpolice USA
Lokalpolice Polen
Lokalpolice Singapur
Beispielstruktur — Länder und Sparten richten sich nach Ihren Standorten.
Regionen, in denen wir Lösungen stellen
Ablauf
In vier Schritten zum internationalen Programm.
01
Standort-Analyse
Wir erfassen Länder, Gesellschaften, Tätigkeiten und bestehende Verträge Ihrer Gruppe.
02
Compliance-Check
Je Land und Sparte klären wir: Lokalpolice nötig, EU-Dienstleistungsfreiheit möglich oder Mitversicherung zulässig?
03
Ausschreibung
Wir schreiben das Programm bei Versicherern mit internationalen Netzwerken aus und vergleichen Struktur, Preis und Service.
04
Umsetzung & Betreuung
Lokalpolicen werden ausgestellt, Zertifikate verteilt, Renewals und Schäden koordinieren wir zentral aus München.
FAQ
Häufige Fragen zu internationalen Programmen
Was bedeutet "non-admitted" und warum ist es so wichtig?
Viele Länder (z.B. Brasilien, Indien, China, die Schweiz) verbieten es, lokale Risiken über einen ausländischen Versicherer ohne dortige Zulassung zu versichern. Eine deutsche Police, die Ihre Tochter dort "mitversichert", ist dann im Ernstfall wertlos oder löst Steuer- und Bußgeldrisiken aus. Die Lösung ist eine Lokalpolice eines im Land zugelassenen Versicherers.
Was ist ein Master-Cover-Programm?
Ein internationales Programm kombiniert Lokalpolicen in den einzelnen Ländern mit einem Mastervertrag in Deutschland. Der Mastervertrag gleicht Deckungsunterschiede aus (DIC/DIL: Differences in Conditions/Limits) — so hat der ganze Konzern ein einheitliches Schutzniveau.
Für welche Sparten lassen sich internationale Programme aufsetzen?
Klassisch für Haftpflicht, Sach/Betriebsunterbrechung, Transport und D&O; zunehmend auch für Cyber und Unfall. Wir prüfen je Land und Sparte, ob eine Lokalpolice nötig ist oder eine Freedom-of-Services-Lösung (innerhalb der EU) genügt.
Wir haben nur eine kleine Vertriebsgesellschaft im Ausland — lohnt sich das?
Gerade dann: Kleine Einheiten fallen in deutschen Policen oft durch das Raster. Häufig genügt eine schlanke Lokalpolice oder eine EU-Dienstleistungsfreiheit-Lösung. Wir finden die passende Größenordnung — ohne Konzern-Overhead.
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