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KAUT

Kautionsversicherung für Unternehmen

Auftraggeber verlangen Sicherheiten: für die Vertragserfüllung, für Mängelansprüche, für Anzahlungen. Eine Kautionsversicherung stellt diese Bürgschaften aus — ohne dass Ihre Kreditlinie bei der Bank belastet wird.

Erlaubnis § 34d Abs. 1 GewO

Reg.-Nr. D-Y7GD-S7M7K-61

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Bürgschaften gehören im Bau, im Anlagen- und Maschinenbau und in vielen Lieferbeziehungen zum Alltag. Klassisch stellt sie die Hausbank als Aval aus — und rechnet sie auf die Kreditlinie an. Mit jedem größeren Auftrag schrumpft so der Spielraum für Betriebsmittel und Investitionen.

Bei der Kautionsversicherung übernimmt ein Versicherer die Rolle des Bürgen. Er stellt einen Bürgschaftsrahmen bereit, aus dem einzelne Bürgschaften abgerufen werden. Die Bankkreditlinie bleibt frei. Voraussetzung ist eine ausreichende Bonität, die der Versicherer anhand der Jahresabschlüsse prüft.

Welche Bürgschaften sind möglich?

Vertragserfüllungsbürgschaft

Sichert den Auftraggeber ab, falls der Auftrag nicht vertragsgemäß ausgeführt wird.

Gewährleistungsbürgschaft

Ersetzt den Sicherheitseinbehalt für Mängelansprüche nach der Abnahme.

Anzahlungsbürgschaft

Sichert Anzahlungen und Vorauszahlungen des Kunden ab.

Bietungsbürgschaft

Wird bei Ausschreibungen als Sicherheit für das Angebot verlangt.

Mietbürgschaft gewerblich

Ersetzt die Barkaution für Büro-, Lager- und Gewerbeflächen.

Weitere Bürgschaften

Etwa Zoll- und Steuerbürgschaften oder die Insolvenzsicherung von Wertguthaben.

Für wen ist diese Versicherung wichtig?

Für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe, Anlagen- und Maschinenbauer, Generalunternehmer, Messebauer, Händler mit großen Lieferverträgen und alle Unternehmen, die Mietkautionen für Gewerbeflächen hinterlegen müssen. Voraussetzung ist in der Regel ein geprüfter Jahresabschluss und eine solide Bonität.

Fachlich verantwortet

Vivid Protect GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO (Vermittlerregister D-Y7GD-S7M7K-61), geführt von Geschäftsführerin Alexia Manukwem. Über uns

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FAQ

Häufige Fragen zur Kautionsversicherung für Unternehmen

Was ist eine Kautionsversicherung für Gewerbe?

Ein Bürgschaftsrahmen bei einem Versicherer. Aus diesem Rahmen stellt der Versicherer Bürgschaften gegenüber Ihren Auftraggebern oder Vermietern aus, etwa für Vertragserfüllung, Gewährleistung oder Anzahlungen. Anders als bei der Bankbürgschaft wird die Kreditlinie dadurch nicht belastet.

Was kostet eine gewerbliche Kautionsversicherung?

Für die ausgestellten Bürgschaften fällt eine jährliche Avalprovision an, die sich nach Bonität, Bürgschaftsart und Laufzeit richtet. Als Orientierung liegt sie häufig im Bereich von etwa 0,5 bis 2 Prozent der Bürgschaftssumme pro Jahr; hinzu kommen gegebenenfalls Ausfertigungsgebühren.

Was ist der Unterschied zur Bankbürgschaft?

Inhaltlich erfüllen beide denselben Zweck und werden von Auftraggebern in der Regel gleichermaßen akzeptiert. Der Unterschied liegt in der Finanzierung: Bankavale belasten die Kreditlinie, Bürgschaften aus einer Kautionsversicherung nicht.

Welche Unterlagen braucht der Versicherer?

Üblicherweise die Jahresabschlüsse der letzten Jahre, aktuelle Zahlen zum laufenden Geschäftsjahr und Angaben zur Auftragslage. Bei jungen Unternehmen oder schwächerer Bonität können Sicherheiten verlangt werden.

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